Schellhammer-Museum für außereuropäische Kunst
Das Schellhammer-Museum in Baden-Baden zeigt in einer historischen Villa im Stadtzentrum eine Sammlung afrikanischer Stammeskunst und moderner afrikanischer Exponate, die den Übergang von Tradition zur Moderne erlebbar macht.
In einer historischen Villa im Herzen von Baden-Baden präsentiert das Schellhammer-Museum eine Sammlung afrikanischer Stammeskunst sowie moderner afrikanischer Exponate und beleuchtet dabei das Thema Tradition und den Übergang zur Moderne.
Die Geschichte
In der Zeit von 1964 bis 1970 arbeitete Günter Schellhammer als technischer Leiter in der deutsch-kongolesischen Druckerei Concordia in Kinshasa. Fasziniert von der Kultur der verschiedenen Stämme, begann er, Masken und Fetische zu sammeln, sowie Gegenstände des alltäglichen Lebens der Kongovölker. Günter Schellhammer rundete das Sammeln historischer Objekte damit ab, dass er die jungen Absolventen der Akademie der schönen Künste in Kinshasa unterstützte, indem er deren erste Preise erwarb und somit ihren Weg in das Berufsleben unterstützte. 1970 ging er nach Madagaskar, wo er seine langjährige Frau kennenlernte, mit der er in den folgenden Jahren zusammenarbeitete. Ihre berufliche Tätigkeit führte sie nach Kolumbien, Spanien, China, Ostasien und die USA.
Die Sammelleidenschaft blieb uneingeschränkt erhalten, sodass im Laufe der Jahrzehnte eine große, facettenreiche Sammlung zustande kam, die Gegenstand kommender Sonderausstellungen werden wird.
Kontakt
Adresse
Schellhammer-Museum für außereuropäische Kunst
Maria-Viktoria-Straße 2
76530 Baden-Baden